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St. Johanneskirche

In der Pfarrei St. Johannes wohnten einst zahlreiche Mitglieder des Großen Rats, weshalb sie eine der reichsten der Stadt war. Ab dem 15. Jh. war der Große Rat (davor „Parlament von Mechelen") der oberste Gerichtshof der Niederlande. Erst im Zuge der Französischen Revolution wurde er aufgehoben.

Die Ratsmitglieder waren allesamt akademische Juristen und vom Fürsten berufen. Ihr Reichtum erklärt die üppige Ausstattung der Kirche. Den Hochaltar schmückt ein dreiteiliges Altargemälde von Peter Paul Rubens. Das mittlere Gemälde stellt eine „Anbetung der Weisen" dar. Die beiden Seitengemälde werden zweimal jährlich umgedreht, so dass auch die Rückseite sichtbar wird.

Beeindruckend ist weiter das reich geschnitzte Gestühl, das den Kirchenvorstehern vorbehalten war, die die Kirche großzügig unterstützten. Die Sakramentskapelle wurde 1548 von Lambert de Briaerde, dem Vorsitzenden des Großen Rats, und seiner Gattin gesponsert. Die Stifter griffen in die Vollen: Der Anbau geriet ebenso groß wie der Chor. Gleichzeitig schufen sie sich ein prächtiges Mausoleum: Beider Grab befindet sich in der Kapelle.

2008 entdeckten Mitarbeiter des Flämischen Instituts für das unbewegliche Kulturgut hinter dem Orgelgehäuse, auf Höhe des ersten Stocks des Kirchturms, Wandmalereien aus dem 14. Jh. Sie stellen den hl. Christopherus und den hl. Georg dar – und sind selten gut erhalten.

Komfort

Zugänglichkeit

Wann?

Montag 13 u. - 17 u.
Dienstag 13 u. - 17 u.
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 13 u. - 17 u.
Freitag 13 u. - 17 u.
Samstag 13 u. - 17 u.
Sonntag 13 u. - 17 u.

geschlossen: So 1 Januar 2017, Sa 31 Dezember 2016, So 25 Dezember 2016, Sa 24 Dezember 2016,

Locatie

Sint-Janskerk, Sint-Janstraat 2800 Mechelen

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